Landstraßenbrennerei

Re: Kolben-Zylinder einfahren

Beitragvon Rocco » 12. Juli 2012, 11:08

Vielleicht verschiebt das Thema ja mal jemand der es kann in einen anderen Bereich.
Ich persönlich finde es jedenfalls immer wieder seltsam, wie manche Leute alt geworden sind.
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Re: Kolben-Zylinder einfahren

Beitragvon bill » 12. Juli 2012, 18:41

das wird mir jetzt entschieden zu kindisch
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Re: Kolben-Zylinder einfahren

Beitragvon Rocco » 12. Juli 2012, 19:11

Wenn Du eine allgemeine Anmerkung persönlich nimmst... keine Ahnung warum Du das tust. Ich kenne Deine Fahrgewohnheiten nicht. Ich finde eher dass meine Ansichten recht erwachsen sind. Die hatte ich als Halbstarker so nicht.
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Re: Landstraßenbrennerei

Beitragvon bike-didi » 13. Juli 2012, 08:10

Rocco hat geschrieben:Wenn ich dran denke welche Kurven ich mit Anfang 20 alle am Knie genommen habe (auch innerorts) bin ich froh, doch älter geworden zu sein.


Das fand ich übrigens mit Anfang 20 schon albern... . Wild gefahren sind wir damals auch und ich habe auch ein paarmal auf der Straße gelegen. Seit fast 30 Jahren allerdings nicht mehr (auf Holz klopf...).
Heute fahre ich sicher ähnlich, allerdings mit mehr Erfahrung und deutlich besserem Material.

Auch allein fahre ich nicht viel anders als letzten Donnerstag bei unserer Ausfahrt beim Treffen. Irgendwer hat es als "Landstraßensurven" bezeichnet.
Wenn mir so ein Möchtegern-Rossi im Nacken hängt, lasse ich den gern mal vorbei, zum einen als Selbstschutz, zum anderen, um den nicht zu einer Fahrweise zu verleiten, die er nicht beherrscht. Ist mir jemand im Weg, ziehe ich schon mal in Kurven innen oder aussen vorbei... . Das ist aber kein Fahren auf der letzten Rille... . Alles in Maßen... .
Ich muss niemand beweisen, wie toll ich fahren kann. Auf der Straße schon mal gar nicht!
In diesem Sinne....
Viele Grüße aus dem Sauerland
Didi

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Re: Landstraßenbrennerei

Beitragvon Rocco » 13. Juli 2012, 12:13

bike-didi hat geschrieben:Ich muss niemand beweisen, wie toll ich fahren kann. Auf der Straße schon mal gar nicht!


Das nenne ich dann mal "erwachsen"...

Ich fahre ehrlich gesagt am liebsten auf der Rennstrecke. So wie dort könnte ich angesichts von Leitplanken, entgegenkommenden Fahrzeugen, Dreck, Sand und Öl auf der Straße nie (mehr) fahren. Das letzte Mal auf der Fresse lag ich irgendwann ziemlich unverschuldet in Brünn, ist fast 50 Tkm her.

Ich war einmal am Kyffhäuser, im Rahmen eines Treffens. Da haben mich u.a. 2 SuMo-Fahrer im laufenden Gegenverkehr mit dem Fuss raus (auf die Gegenseite) driftend überholt. Haben sie es dem Supersportler aber gezeigt, Hut ab. Vielleicht haben sie sich an der nächsten Ecke einen runtergeholt, keine Ahnung. Für mich ist so etwas nur hirnrissig. Dran glauben muss dann sowieso immer der Unschuldige.

Als ich letztens mit Madames Blade eine Probefahrt gemacht habe hat mich (und 2 Autos) eine R1 (RN12) überholt. Ich kann heute schon manchmal die Autofahrer verstehen. Der da von vorne im Gegenverkehr nahte hat sich entweder in die Hose geschissen oder eine Schockbremsung gemacht. Ich glaub' vor 20 Jahren habe ich mir da auch keinen Pansen gemacht.
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Re: Landstraßenbrennerei

Beitragvon Speedfreak » 13. Juli 2012, 22:00

und deswegen habsch meine r1 wieder verkauft


und nein, ich wars nicht ;)


landstraßenbrennen gut und schön, würde auch lieber auf ner renne fahren, hab aber keine in der nähe.
das nächste ist hocke und das sind von meiner werkstatt aus 250km einfach. lohnt also net wirklich.
da fahr ich lieber kleine, verwinkelte landstraßen in der rhön und umland. ich bin mitte 20, also
noch nicht ganz aus dem gröbsten raus, aber nach doch mittlerweile 10 jahren moppederfahrung
hat man vor einigen gegebenheiten mehr respekt und fährt meistens mit mehr hirn.


ABER, wenn die den tüv-quatsch der eu mit den 7 jahren echt umsetzten, melde ich meine moppeds
ab und fahr 2x im jahr auf renntraining. kostete mich im endeffekt dasselbe. irgendwann seh
ich die staatsabzocke auch nemmer ein.
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Re: Landstraßenbrennerei

Beitragvon gunman » 22. Juli 2012, 21:13

Hallo SZR-Fan's,
Ich fahre 1-2xpro Jahr auf der Rennstrecke; am Bike Licht; Blinker; Seitenständer; Nummerntafelträger;...entfernen und auf Anhänger schnallen.
Also es kann ein Sturz mit nicht fahrtauglichen Bike einkalkuliert werden; das bringt natürlich ein viel lockeres Fahren mit sich.
Freies Fahren in der fortgeschrittenen Gruppe und 1 -2 Hobbyrennen mit ansprechenden Rundenzeiten in Brünn und am Pannonia-Ring lassen den Tag ausklingen. Aber das Landstrassenfahren mit den schönen, oft noch verschneiten Bergen und den Gastgarten mit tollen Ausblick kann es nicht ersetzten.
Ich fahre auf meinen 3-Bikes in Summe 12000Km/Jahr und die gefährlichsten Situationen waren:
Auto fährt aus Parkplatz ohne auf den Landstrassenverkehr zu achten; Auto bzw Motorrad kommt auf meiner Seite in Kurvenkombination entgegen; Wildwechsel; .....
Ja, Landstrassenfahren ist gefährlich, aber ich will es nicht missen.
MFG gun
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Re: Landstraßenbrennerei

Beitragvon Rocco » 22. Juli 2012, 21:48

gunman hat geschrieben:Freies Fahren in der fortgeschrittenen Gruppe und 1 -2 Hobbyrennen mit ansprechenden Rundenzeiten in Brünn und am Pannonia-Ring lassen den Tag ausklingen.


Was für eine Zeit fährst Du mit der SZR in Brünn? Damit ich einen Anhaltspunkt habe. ;)

Ja, Landstrassenfahren ist gefährlich, aber ich will es nicht missen.


Ich persönlich kann nicht mehr so fahren wie vor der Rennstreckenzeit. Mag daran liegen, dass ich mehr Verantwortungsgefühl bekommen habe, keine Ahnung. Für mich waren mehr oder weniger regelmässige Rennstreckenbesuche ab den frühen 90ern irgendwie eine Erlösung. Das liegt natürlich auch zum Teil daran, dass ich auf einem Motorradtreffen im Harz oder Odenwald in 3 Stunden mehr Kurven gefahren habe als hier im ganzen Jahr.
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